Das sichere und perfekte Lichtkonzept im Badezimmer

7 Fehler bei der Badrenovierung

Darauf sollten Sie achten


Das Badezimmer wird häufig an Tageszeiten genutzt, an denen das Tageslicht noch nicht vorhanden oder noch nicht ausreichend genug ist. Ebenso muss das Lichtkonzept im Bad unterschiedliche Ansprüche erfüllen. Morgens sollte es hell sein, dafür abends eher sanft und beruhigend. Auch der Wohlfühlfaktor im Bad spielt eine große Rolle, da die richtige Badezimmerbeleuchtung zum allgemeinen Wohlbefinden beiträgt. Aber auch die Badezimmergröße ist bei dem perfekten Lichtkonzept zu beachten. Schließlich haben Licht und Helligkeit einen großen Einfluss auf unser Allgemeinbefinden. Von daher sollte die Badezimmerbeleuchtung planerisch und mit dem richtigen Lichtkonzept für das neue Badezimmer gut durchdacht sein.

Das richtige Ambiente schaffen

Es ist nicht nur der Wunsch einer funktionellen Beleuchtung, sondern auch ein Ambiente mit Wellness- Faktor zu schaffen. Bekanntlich setzt Licht Badobjekte in Szene, verleiht dem Badezimmer Atmosphäre und setzt Emotionen frei. Um die bestmögliche Raumatmosphäre zu schaffen, empfiehlt es sich, unterschiedliche Lichtquellen einzubauen. Diese sollten möglichst einzeln geschaltet werden können. Die Hauptlichtquelle im Badezimmer ist das Grundlicht eines Bades, welches punktuell ausgerichtet ist. Es hat die Aufgabe, den kompletten Raum auszuleuchten und dient zur Orientierung. Dafür eignen sich Spots an der Decke oder eine Deckenleuchte. Zusätzlich kann man mit indirektem Licht eine stimmungsvolle Atmosphäre im Badezimmer schaffen. Denn das indirekte Licht, das von Decke, Boden oder Wand reflektiert wird, verteilt sich gleichmäßig im Raum und sorgt für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die Kombination aus Grundbeleuchtung und indirekter Beleuchtung verleiht dem Bad den gewissen Wellnessfaktor.

Lichtfarben und ihre Auswirkungen

Weitere Lichtquellen sind dimmbare oder farblich wechselnde Leuchten. Das dimmbare Licht hat dazu den Vorteil, dass es nicht so viel Strom verbraucht. Durch ein farblich wechselndes Licht kann man stimmungsvolle Effekte im Bad erzielen. Ein gelbliches Licht wirkt aufheiternd und anregend, ein oranges Licht steht für Fröhlichkeit und Wärme. Das grüne Licht hin gegen hat eine beruhigende und heilende Wirkung. Blaues Licht sorgt für Entspannung und Erholung. Ein abgestimmtes Lichtkonzept zahlt sich definitiv aus und sollte bei einer Badrenovierung keinesfalls in den Hintergrund rücken.

Zu beachtende Vorsichtsmaßnahmen

In keinem Raum wie im Badezimmer befinden sich Wasser und Elektrizität so nah beieinander, sodass die Gefahr eines Stromschlages deutlich größer ist als in anderen Räumen. Hier gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen, gerade für den Dusch-, Wannen- und Waschtischbereich. Der sogenannte Schutzbereich 0 befindet sich direkt im Dusch- und Badewannenbereich. Zum Beispiel darf das eingebaute Licht in der Badewanne, welches für eine entspannte Atmosphäre während des Badens sorgt, nur eine Schutzkleinspannung von 12 Volt haben. Auch müssen diese Leuchten mit dem Schutzgrad IPX8 gekennzeichnet sein. Der sogenannte Schutzgrad bestimmt hier die Eignung von elektrischen Geräten in bestimmten Umgebungen. Das X bedeutet den Wasserschutz. Auch gibt es einen Schutzbereich 1, der in dem Bereich unter oder über dem Waschtisch, der Badewanne oder der Dusche definiert wird. Denn oft sind Waschtischbereiche oder auch erhöhte Duschbereiche mit indirektem Licht ausgestattet. Hier dürfen ebenfalls nur Leuchten mit einer Schutzkleinspannung eingebaut werden. Der Schutzbereich 2 umfasst den Schutzbereich 1 und misst 60 Zentimeter in alle Richtungen von diesem entfernt. Hier kommt das Licht in der Regel nur mit Sprühwasser in Berührung. Für diese Leuchten gilt der geringe Schutzgrad IPX4.